Impressionen

 

09.12.2019 Besuch im Haus Eichberg in Blumberg

Kontaktpflege zu den von uns betreuten Pflegeeinrichtungen ist uns wichtig. Wie kann man uns erreichen? Was können wir als ambulante Hospizbewegung leisten? usw.. Heute hatte wir einen netten Austausch mit Frau Kaul, der neuen Leitung im Haus Eichberg. Unseren schon bestehenden guten Kontakt wollen wir weiter aufrecht erhalten. Die Angehörigen und Bewohner sollen rechtzeitig über unser Angebot informiert werden. Eine Bewohnerin freute sich mit Frau Kaul (re. im Bild) und der Koordinatorin Jutta Opel (li. im Bild) über das Angebot der Begleitung von sterbenden Menschen der Hospizbewegung ambulant für das Haus Eichberg.

 

 

24.11.2019 Kirchenblatt der ev. Stadtgemeinde Villingen

Der Artikel ist im Kirchenblatt der ev. Stadtgemeinde Villingen erschienen. Schön dass auch die Kirche für uns wirbt. Dafür ein herzliches Danke

 

25.+26.10. Infostand im Gartencenter Späth 

Mit den Menschen ins Gespräch kommen über unsere Arbeit. Das ist immer wieder wichtig. So hatten wir einen Stand beim Gartencenter Späth am 25. und 26.10.. Wir gehen dort hin wo die Menschen sind, und versuchen hier über unsere Arbeit zu informieren. Bei unseren Infoständen gibt es auch die Möglichkeit Vorsorgemappen zu erhalten und damit den eigenen Lebensabend so zu planen, so, wie man es für sich selbst wünscht. Dank unserer ehrenamtlichen Begleiterinnen ist so ein Angebot möglich uns sie berichteten von vielen positiven Begegnungen.

Sonja Gutzeit und Margarete Kugler-Paschke geben dein interessierten Besuchern Informationen über unsere Arbeit.
Sonja Gutzeit und Margarete Kugler-Paschke geben dein interessierten Besuchern Informationen über unsere Arbeit.

 

24.10.2019 Hospiz am Dreifaltigkeitsberg Spaichingen

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung besuchten wir mit unseren Begleiterinnen und Begleiter das stationäre Hospiz in Spaichingen. Die Lage des Hospizes inmitten eines Wohngebiets überraschte schon manchen. Als wir in das Hospiz eintraten, bemerkten wir sofort die warme und herzliche Atmosphäre. Für 8 Gäste bietet die Einrichtung Zimmer um die letzten Lebenstage zu verbringen. Fachkräfte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen sich gemeinsam um das Wohl der Menschen und deren Angehörigen. Wir sahen, dass diese Stationäre Einrichtung sehr bestrebt ist, den sterbenden Menschen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen, individuell auf den Einzelnen abgestimmt: Das Hospiz als Möglichkeit, wenn die Versorgung zu Hause nicht mehr gewährleistet ist (z.B. bei medizinischen Problemen, erforderlich ist eine ärztliche Verordnung). Wir danken Frau Schell (Leiterin) und der Einrichtung, dass wir einen Blick ins Haus werfen durften und viel Interessantes erfahren haben.

 

12.10.2019 Infostand am Welthospiztag

 

Bei herrlichem Herbstwetter hatten wir am Münsterzentrum vor unserem Büro einen Infostand. Dank einiger Veranstaltungen im "Städtle"  waren viele Menschen unterwegs und wir  hatten dadurch viele interessante Gespräche. Es kannten doch überraschend viele Gesprächspartner unser Angebot. Für den im nächsten Jahr wieder stattfindenden Ausbildungskurs konnten wir einige Männer und Frauen interessieren. Wir erhielten auch Dank und Anerkennung für unsere Arbeit. Vorsorgemappen wurden erstanden und Flyer mitgenommen um unsere Daten zur Hand zu haben. Alle Besucher bekamen ein Tonherz und unsere Visitenkarte.

 

Margarete Kugler-Paschke und Jutta Opel verschenken am Hospiztag Tonherzen und sprechen über unser Angebot.
Margarete Kugler-Paschke und Jutta Opel verschenken am Hospiztag Tonherzen und sprechen über unser Angebot.

 

12.09.2019 Mitgliederversammlung

Gewählt wurden in der außerordentlichen Mitgliederversammlung der 1. Vorsitzende Michael Stöffelmaier, die 2. Vorsitzende Anita Neidhardt-März und die Schatzmeisterin Gudrun Krämer. 

Der neue Vorstand:

Auf dem Bild von links: Dr. Dorothee Staiger, Michael Stöffelmaier, Anita Neidhardt-März, Gudrun Krämer und Bärbel Brucker. Auf dem Bild fehlt Margarete Kugler-Paschke.

                                                         Der neue Vorstand der Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar e.V.
Der neue Vorstand der Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar e.V.

 

23.07.2019 Hospizbewegung ambulant mit 3. Platz beim                      Sparkassenwettbewerb

 

Herzlichen Dank für die Stimmabgabe beim Sparkassenwettbewerb.

Ein 3. Platz, der sich sehen lassen kann.

Mit dem Geld kann der Hospizgedanken

und unser Arbeit weiter in die

Gesellschaft getragen werden.

 

06.06.2019 Krematoriumsbesuch 

 

Im Rahmen einer Fortbildung besuchten die aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizbewegung ambulant das Krematorium am Waldfriedhof. Für die Begleiterinnen und Begleiter ist es wichtig, sich fortzubilden und über die Einrichtungen vor Ort informiert zu sein. Begleitete Menschen und deren Angehörige stellen auch zu diesem Thema Fragen.

Der Betriebsleiter Roland Kleiser und sein Kollege Bernd Degenhardt führten durch den 2018 bezogenen Neubau und gaben folgende Informationen:

Das alte Krematorium bestand seit 1928 in Schwenningen.

Im Krematorium finden täglich 11-15 Feuerbestattungen statt.

Die Bestatter haben einen Schlüssel, so kann an 365 Tagen an 24 Stunden überführt werden.

In der Feuerbestattungsanlage sind 4 Verstorbene gleichzeitig in unterschiedlichen Brennkammern.

Es herrschen Temperaturen zwischen 800 und 900 Grad.

Für die Feuerbestattung gilt Sargpflicht.

Zwischenzeitlich werden 75% der Verstorbenen in Villingen-Schwenningen feuerbestattet.

Angehörige haben die Möglichkeit in den Räumlichkeiten des Krematoriums während der Einäscherung anwesend zu sein.

Vor der Einäscherung erfolgt durch einen Amtsarzt eine 2. Leichenschau. Die Feuerbestattung im Krematorium kostet 476,29 €.

 

Herr Kleiser und Herr Degenhardt konnten den aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern ihr Wissen verständlich und ausführlich vermitteln. 

 

Die Begleiterinnen und Begleiter der Hospizbwegung ambulant im Krematorium
Die Begleiterinnen und Begleiter der Hospizbwegung ambulant im Krematorium

 

23.05. 2019 Hilfe beim Helfen, Letzte Lebensphase

 

                    Angebot für Angehörige in St. Georgen

 

Von den 1,5 Millionen demenzkranken Menschen in Deutschland werden etwa zwei Drittel von Angehörigen betreut und gepflegt, oft rund um die Uhr. Um Angehörige bei ihrer oft sehr belastenden Aufgabe zu unterstützen, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft ihre Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ auf den Weg gebracht. Auch im Schwarzwald-Baar Kreis finden diese Kurse statt. Im letzten Modul Letzte Lebensphase sind wir von der ambulanten Hospizbewegung regelmäßig mit dabei, um über unser Angebot zu informieren. Wir weisen auf unsere mögliche Unterstützung bei der Versorgung der Angehörigen hin. Auch gestern hatten wir einen angeregten Austausch in St. Georgen mit den Teilnehmern.

Kursteilnehmer der Reihe Hilfe beim Helfen mit Referentin Juttá Bender 5. v.li.  und Kursleitung Sabine Hummel (ganz re..)
Kursteilnehmer der Reihe Hilfe beim Helfen mit Referentin Juttá Bender 5. v.li. und Kursleitung Sabine Hummel (ganz re..)

11 Teilnehmer (9 Frauen, 2 Männer) besuchten den Kurs 26 "Sterbende begleiten" von September 2018. Der Kurs dienst zur Voraussetzung als Hospizbegleiter/in tätig zu werden. Teil des Kurses war 1 Wochenende, 8 Kursabende und 3 ganztägige Seminare sowie ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung. Der 2. Vorsitzende Herr Bertram Krämer überreichte die Zertifikate und gratulierte den Teilnehmern zum erfolgreichen Abschluss. 7 Teilnehmerinnen und ein 1 Teilnehmer werden aktiv in die Sterbebegleitung einsteigen.  1 Teilnehmer wird patientenferne Tätigkeit für den Verein übernehmen.Gedankt wurde Karin Schleicher für ihre hervorragende Kursleitung und Herrn Michael Nopper für seine Unterstützung durch das Bildungszentrum Villingen der erzdiözese Freiburg. Die Termine  Infoabende für den neuen Kurs finden Sie auf der Hauptseite. 

 

23.03.2019 Symposium IV:

 

                   Selbstbestimmtes Sterben und Suizid?

 

Am Samstag, den 23.03.2019 fand an der Hochschule für Polizei in Villingen- Schwenningen  das 4. Symposium der Hospizbewegung ambulant Schwarzwald-Baar e.V. in Zusammenarbeit mit

  •       Hochschule für Polizei Bade-Württemberg
  •      In Zusammenarbeit mit dem Palliativzentrum-VS e.V.
  •     Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
  •    Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar
  •     vhs Villingen-Schwenningen    
  •                                                                                                                                                                                                                                                      unter der Schirmherrschafft von Martina Braun (MdL) statt.

Es gibt ein Recht auf ein würdiges Leben und Sterben- aber die selbstbestimmende Persönlichkeit hat zum Lebensende hin auch das Recht, die Art ihres Sterbens mitzubestimmen. Palliativmedizin und Hospizarbeit werden alles tun, damit Menschen zum Lebensende hin ihre Würde bewahren. Es sollte nicht sein, dass der „letzte Ausweg Suizid“ eine Flucht aus der Todesangst darstellt.

Wunsch und Wirklichkeit im Blick auf das Lebensende triften manchmal noch weit auseinander. Wo stehen wir in Deutschland und was können wir tun um die Bedingungen für Menschen zu verbessern, so dass die Selbsttötung als Weg weiter reduziert wird?

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule für Polizei, Herrn Martin Schatz, eröffnete die 1. Vorsitzende der Hospizbewegung Frau Andrea Preuss die Veranstaltung. Martina Braun (die Schirmherrin der Veranstaltung, MdL) sprach an, dass sich die Hospizarbeit an den Bedürfnissen sterbender Menschen orientiert, und dass sie die Situation sterbender Menschen verbessern möchte um Normalität in den schwierigen Alltag zu bringen.

In seiner Einführung in das Thema stellte Prof. Dr. Knud Eike Buchmann u.a. die Fragen: Kann oder darf man selbst bestimmen wann und wie man sterben will? Kann man sein Sterben so vorbereiten, dass es möglichst schmerzfrei für alle Beteiligten stattfindet? Er wies darauf hin, dass durch die Tabuisierung des Themas in der Öffentlichkeit ein und klares und negatives Bild über das selbstbestimmte Sterben herrsche.

Zur Thematik: Selbsttötung und Suizid in der Geschichte der Völker konnte Prof. Dr. Reiner Sörries als Fachmann gewonnen werden. Er berichtete in welcher Weise Suizid und Selbsttötung beredet oder verschwiegen wird. Das verrät viel über die herrschende gesellschaftliche Haltung gegenüber solchen Handlungen. Vielen antiken Philosophen galt die Selbsttötung vor allem als Willensakt, und nicht als Schwachheit oder Vergehen. Aus heutiger Perspektive werden Selbsttötung und Suizid aufgrund gesellschaftlicher Konventionen nicht generell abgelehnt, wohl aber unterschiedlich bewertet.  Nahezu in allen Religionen und Weltanschauungen wird/wurde jedoch eine Selbsttötung aus uneigennützigen Beweggründen oder im Dienste einer größeren Sache geduldet, geschätzt oder sogar geheiligt.

Die moraltheologische Sicht auf die Selbsttötung und den Suizidwunsch beleuchtete Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff. Autonomie- im Gegensatz zur Autarkie -  ist eine Schlüsselkategorie der Medizinethik. Die Maxime des ärztlichen Handelns ist die Autonomie des Patienten zu achten. Der Referent sieht den Begriff der Selbstbestimmung sehr eng und sorgt sich darum, dass ein starker Druck auf Sterbende und deren Angehörige ausgeübt würde, wenn man die ärztliche Sterbebeihilfe befürwortet. In der Sterbephase unterliegt der kranke Mensch oft wechselnden Stimmungen. Häufig erweist sich ein Todeswunsch im Nachhinein als Appell, in der Not des Sterbens nicht alleine gelassen zu werden. Das klinische Erfahrungswissen vieler Mediziner berichtet, dass Sterbewünsche und Gedanken kommen und gehen können.

Prof. Dr. Walter Hewer referierte zum Thema Selbsttötung-Alterssuizid. Er berichtete, dass in den letzten Jahren suizidpräventive Ansätze vermehrt ins Blickfeld gerückt sind, besonders im hausärztlichen Bereich, da gezeigt werden konnte, dass ein hoher Anteil von Suizidenten in den Wochen vor dem Suizid in Kontakt mit dem Hausarzt getreten waren. Das ist wichtig, denn in Deutschland steigt die Suizidrate in Deutschland im Alter deutlich an. Im Vergleich: Suizidrate in Deutschland je 100.00 Einwohner zwischen 40-44 Jahren bei Männern 17,9, bei Frauen 6,5, zwischen 90 Jahren und älter bei Männern 112,9, bei Frauen 15,6.

Das Gesetz der Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§217 StGB) erklärte Bernd Bierer in seinem Vortrag. Er betrachtete die Problematik der Beihilfe zum Suizid. Unterschieden wird zwischen „geschäftsmäßig“ Handelnden und z.B. Angehörigen. Das Gesetz besteht seit dem 6.11. 2015. Mit dem § wollte der Gesetzgeber einen Schlussstich unter eine unselige Debatte ziehen. Es gibt einige Kritik zum Gesetz und es sind einige Verfassungsbeschwerden anhängig. Nun muss das Bundesverfassungsgericht Weiteres klären. Festgelegt als wurde eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren für denjenigen, der die Selbsttötung eines anderen fördert oder ihm die geschäftsmäßige Gelegenheit gewährt. Straffrei bleibt, wer nicht geschäftsmäßig handelt und entweder Angehöriger oder nahestehender ist.

Zahlen zum Thema Suizid lieferte Frau Prof. Dr. Monika Frey-Luxemburger. In Deutschland nehmen sich pro Tag ca. 30 Menschen das Leben. Dazu kommen ca. 600 Suizidversuche/Tag. 2016 starben 3.444 Menschen durch Verkehrsunfälle, 2.418 durch Mord/Todschlag oder Tötung durch Verlangen, 1.333 durch illegale Drogen und 450 Menschen an Aids… und 9.838 Menschen durch Suizid (ca. 3x so viel Männer wie Frauen)! Seit 1980 ist die Zahl der Suizide kontinuierlich gesunken. Die häufigste Methode ist (bei Männern) das Erhängen, gefolgt durch Erschießen und den Sturz. Frauen bevorzugen die Vergiftung durch Tabletten. Im Vergleich der Bundesländer liegt Baden-Württemberg an drittletzte Stelle hinsichtlich der Suizidzahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Die höchste Suizidrate gibt es bei den Männern in der Altersgruppe 80/90+.

 

 

 

Das Thema: Plädoyer für einen selbstbestimmten Tod übernahm Prof. Dr. Knud Eike Buchmann. Am Anfang stellte er einige Fragen: Wenn es keine Lebenspflicht gibt, kann es dann ein Verbot geben zu entscheiden wann und wie man sterben möchte? Wer Suizid begeht hat alle Hoffnung verloren. Ist denn das nicht erlaubt? Ist Sterben ein Prozess der Selbstsorge? Welche Bedeutung erhält die aktive und passive Sterbehilfe? Dem Suizid im Alter widmete der Referent ein Extrakapitel. Einschränkung der Autonomie, Verlust des Lebenspartners und Erkrankungen führen häufig zu reaktiven Depressionen.  Er wies darauf hin, dass die Selbstbestimmung auch das Sterben umfassen muss, wenn der Sterbewillige wohlerwogen formuliert und dauerhaft geäußert seinen autonomen Wunsch, sein Leben vorzeitig zu beenden, kundtut. Selbstverständlich sind alle Möglichkeiten der Beratung und Therapie auszuschöpfen.  Alter wird besonders bei Männern als narzisstische Kränkung erlebt, dies kann u.a.  zu einer erhöhten Suizidrate im Alter führen (auf 100.00 Einwohner 81 Männer und 15 Frauen/90 Jahre und älter). Er möchte de Zahl der unwürdigen, oft brutalen Formen der Suizide gerade bei diesen älteren Männern reduziert wissen. Dazu bedarf es der medizinischen Begleitung.

Herr Ltd. Med.D. Früh überreichte im Namen des Gesundheitsamtes/ Gesundheitsnetzwerk den Referenten je eine Flasche Sekt als Dank.

Zum Schluss der Veranstaltung folgte eine moderierte Podiumsdiskussion (Prof. Dr. Ralf Trautwein). Er interviewte die Podiumsteilnehmer Dr. Joachim Aust (Palliativmediziner), Juliane Tritschler (Palliativ- Pflegefachkraft), Prof. Knud Eike Buchmann, Dipl. Psychologe; Dipl. Pädagoge und Psychotherapeut und ehem. Vorstand der Hospizbewegung), Prof. Dr. med. Paul Graf La Rosée (Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin), Bernd Bierer (Jurist und Patientenfürsprecher) und  Prof. Rainer Sörries (hat Evangelische Theologie, Christliche Archäologie und Kunstgeschichte studiert und als Wissenschaftler und Pfarrer gearbeitet). Sie alle warfen ihren fachlichen und persönlichen Blick auf das Thema. Dass es hierbei auch zu Reibungen kam, erhöhte den Glanz.

Zum Abschluss hielt auch jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer eine Broschüre mit den gehaltenen Vorträgen in der Hand. Die Druckkosten wurden freundlicherweise von Klinikum Schwarzwald-Baar übernommen.

Die Veranstaltung wurde umrahmt von Infoständen: Die ambulante Hospizbewegung Schwarzwald-Baar e.V., das Hospiz am Dreifaltigkeitsberg Spaichingen, das Hospiz Via Luce, das Franziskusheim, Diakonie und Caritas, PSNV Psychosoziale Notfallseelsorge, die Hospizgruppe Trossingen/Tuttlingen, die Vertreter der Brückenpflege und SAPV (Spezielle ambulante palliative Versorgung) sowie von der Bücherstube Claudia Seyfried.

Hier hatten die 250 Teilnehmer der Veranstaltung in den Pausen die Möglichkeit sich zu informieren. Es kam zu vielen lebhaften und interessierten Gesprächen.

Stärken konnten sich die Symposiums Teilnehmer zur Mittagszeit bei Linsen, Spätzle und Saitenwürstchen (Franziskusheim). In den Kaffeepausen gab es Hefe- und Nusszopf gesponsert von der Kutmühle und kostenfrei zur Verfügung gestellte Getränke vom Bad Dürrheimer Mineralbrunnen.

Zahlreiche Helfer der ambulanten Hospizbewegung, dem Palliativ-Verein und der Hochschule für Polizei sorgten für einem reibungslosen Ablauf.

All den Unterstützern, die dazu beigetragen haben, dass es für alle Besucherinnen und Besucher eine einzigartige Veranstaltung mit viel interessantem Input wurde, konnte die Vorsitzende, Frau Andrea Preuss Dank sagen; besonders auch dem Initiator und wissenschaftlichen Koordinator, Herrn Knud Eike Buchmann.

Es bleibt der Blick und die Hoffnung auf ein weites Symposium, vielleicht in 2021.

 

HoffnungOffenheitSicherheitPersönlichkeitIdentitätZuversicht

 

 

 

 

26.02.2019 Hilfe beim Helfen/letzte Lebensphase

 

Hilfe beim Helfen ist ein Angebot der Pflegekasse, bei dem Angehörigen Wissen vermittelt wird zur Versorgung demenzerkrankter Menschen. Die ambulante Hospizbewegung informiert im Kurs über die letzte Lebensphase. Den Teilnehmern wird die Unterstützung durch den Verein und deren Begleiterinnen und Begleitern bei Bedarf vorgestellt.

Am 26.02.2019 waren wir in Königsfeld. Auf dem Bild einige der Teilnehmer, 3. v.r. Sabine Hummel (Kursleitung), links Jutta Bender (Koordinatorin der Hospizbewegung).

 

 01.02.2019 "Stolperstein" Endlichkeit:

                     Platz zum Innehalten (vor den Büroräumen                        im Münsterzentrum)

 

Unser Leben ist endlich.  Hospizarbeit möchte auch Menschen daran erinnern. So haben wir vor unseren Büroräumen einen kleinen "Stolperstein" zu diesem Thema eingerichtet. Eine Sanduhr zeigt an, wie unsere Lebenszeit verrinnt. Jeder, der vorbeikommt, hat die Möglichkeit in ein Buch seine eigenen Gedanken zur Endlichkeit des Lebens einzutragen. Sagt doch schon der Psalm 90: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden..

 

 

1.12.2018 Besuch im Haus Eichberg in Blumberg

 

Auch in stationären Einrichtungen der Altenpflege ist es uns wichtig mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und deren Angehörigen ins Gespräch zu kommen, um unsere Arbeit vorzustellen. Unsere Begleiterinnen und Begleiter kommen aus dem gesamten Schwarzwald-Baar Kreis, und so können wir auch unsere Standdienste mit ehrenamtlichen Helfern aus deren Gegend abdecken. Unser Angebot wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz nicht leistbar. Dafür sagen wir herzlichst danke. 

 

11.10.2019 Vorstellung unserer Hospizarbeit anlässlich                       einer neuen Kooperationsvereinbarung im                         St.Cyriak in Furtwangen

 

Am Donnerstag, den 11.10.2018 waren wir von der Leitung im Pflegeheim St. Cyriak, Frau Nicola Passow eingeladen um unsere Arbeit und unsere Begleiter vorzustellen. Gemeinsames Ziel ist eine gelebte Kooperation.

Auf dem Foto: Dorothee Siedle (Begleiterin), Jutta Bender (Koordinatorin), Theresia Kaltenbach (Begleiterin), Jutta Schlimpert (Begleiterin). Auf dem Foto fehlen: Sabine Haberstroh und Regina Schatz (Begleiterinnen).

 

07.05.2019 Hospizbewegung ambulant in Blumberg 

 

Die 46 ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter sind im ganzen Schwarzwald-Baar Kreis einsatzbereit. Um die Einsätze gut zu koordinieren und sich mit den versorgenden Diensten abzusprechen und weiter das Angebot zu verbessern, besuchte die Koordinatorin Jutta Bender das Haus Eichberg und den zuständigen Heimleiter Uwe Zühlke und die Pflegefachkräfte der Sozialstation Blumberg. Wichtig war im Austausch, wie die Begleitungen von schwerstkranken und sterbenden Menschen schnellstmöglich organisiert werden können. So können Menschen auch am Rande des Kreises an der Schweizer Grenze auf ein gutes ambulantes Hospizangebot zurückgreifen.

 

 

02.05.2019 Besuch bei der Sozialstation St. Marien                              Raumschaft in Triberg e.V.

 

Hospizarbeit heißt Netzwerkarbeit und das Zusammenspiel verschiedener Institutionen. So besuchte die Koordinatorin Jutta Bender den ambulanten Dienst um sich   mit den Pflegekräften auszutauschen, wie qualifizierte Begleitung am Lebensende aussehen sollte.

Alle Teilnehmer mit der Pflegedienstleitung Sandra Blessing wollen im Kontakt bleiben, um auch im ambulanten Bereich  die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen weiter zu verbessern.

 

Mitarbeiter der Sozialstation Triberg, vorne re. Pflegedienstleitung Sandra Blessing, Koordinatorin Hospizbewegung Jutta Bender
Mitarbeiter der Sozialstation Triberg, vorne re. Pflegedienstleitung Sandra Blessing, Koordinatorin Hospizbewegung Jutta Bender

 

Landtagsabgeordnete Martina Braun besucht die neuen Hospizbegleiterinnen der Hospizbewegung

 

Zum Abschluss des 25. Ausbildungskurs besuchte die Landtagsabgeordnete Martina Braun die frisch ausgebildeten Begleiterinnen der Hospizbewegung und zeigte großes Interesse an dieser ehreamtlichen Tätigkeit. Genaue Informationen zu den Einsätzen in der Häuslichkeit, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und der Palliativstation konnte die langjährige Koordinatorin Karin Schleicher geben. Beim diesem Treffen kam es zu einem regen Erfahrungsaustausch auf beiden Seiten.

 

 

Mitgliederversammlung 2018  

Herr Prof. Knud Eike Buchmann eröffnete mit einem Tätigkeitsbericht die diesjährige Mitgliederversammlung. Mit Stolz blickte er noch einmal zurück auf die zahlreichen gutbesuchten Veranstaltungen im letzten Jubiläumsjahr.
Aktuell lebt der Verein durch 185 passive und aktive Mitglieder. Kreisweit sind 44 ehrenamtliche, zertifizierte Begleiterinnen und Begleiter einsatzbereit und tätig.
In über 140 Einsätze wurden weit über 2000 Einsatzstunden im Dienst für sterbende und schwerstkranke Menschen und deren Angehörige geleistet. Einsätze gab es im ambulanten Bereich, in stationären Einrichtungen, im Palliativzentrum am Schwarzwald Baar Klinikum und in anderen Krankenhäusern.
Die Organisation koordinieren zwei ausgebildete, hauptamtliche Fachkräfte (Karin Schleicher, Jutta Bender). Unterstützt werden sie durch eine angestellte Bürokraft (Sonja Gutzeit).
Bei zahlreichen Veranstaltungen im Schwarzwald Baar Kreis war der Verein mit einem Stand vor Ort. Auch dies war nur durch den fleißigen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglich.
Der Verein berichtete über solide Rücklagen, trotzdem ist der Verein weiter auf Spendengelder angewiesen.
In diesem Jahr gibt es wieder einen Ausbildungskurs. Interessierte können sich über den Kurs an den Infoabenden (3. Mai Villingen, 19 Uhr Erwachsenenbildung, Mönchweilerstr.4 oder am 9. Mai Donaueschingen, 19 Uhr, Marienhaus, Eilestr.4) oder direkt im Büro bei den Koordinatorinnen darüber informieren.
Verabschiedet wurden Hr. Prof. Knud Eike Buchmann (als erster Vorsitzender), Frau Annette Wirtz (als Mitarbeiterin, zuständig hauptsächlich für den Standdienst) und Elisabeth Breithaupt (langjährige Schriftführerin).
Gewählt wurden: 1. Vorsitzende Andrea Preuss, 2. Vorsitzender Bertram Krämer, Schriftführerin Bärbel Brucker, Bernhard Weishaar (in Abwesenheit) als Kassenprüfer,
Zum Beirat gehören zukünftig: Frau Margarethe Kugler-Paschke und Hr.Prof. Knud Eike Buchmann. Kassiererin ist weiterhin Frau Gudrun Krämer.

Diamantene Hochzeit beschert der Hospizbewegung eine Spende VIELEN DANK dafür.

Ein herzliches Dankeschön an das Jubelpaar, das anlässlich seiner diamantenen Hochzeit auf Geschenke verzichtete und um eine Spende für die Hospizbewegung ambulant SBK bat.

Prof. Dr. Buchmann nahm den Scheck für die Hospizbewegung ambulant gerne entgegen.

Ein herzliches Dankeschön den Villinger Landfrauen

Die Hospizbewegung ambulant SBK wurde vergangene Woche mit einer großzügigen Spende der Villinger Landfrauen bedacht. Unser Vorsitzender Prof. Dr. Buchmann nahm mit Freude die Spende entgegen.

Weihnachtsmarkt in Villingen-Schwenningen 2017

Auch in diesem Jahr war die Hospizbewegung ambulant SBK wieder mit einem Stand auf dem Weihnachtsmakt in Villingen vertreten. Neben Informationen über die Hospiz-Arbeit gab es viele Leckereien und sonstige schöne Dinge, die käuflich zu erwerben waren. Die Hospizbewegung dankt  allen , die gebastelt, gebacken und gestrickt haben und die am Stand ihren Dienst verrichteten. Die Organisation lag auch in diesem Jahr wieder bei Annette Wirtz.

 

 

 

 

Before I die....ein globales Kunstprojekt im öffentlichen Raum

 

 

Die großen schwarzen Tafeln sind Teil eines weltweiten Kunstprojekts der amerikanischen Künstlerin Candy Chang. Der Satzanfang „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ lädt Besucher und Besucherinnen zum Weiterschreiben ein.

 

Das Projekt wurde von der amerikanischen Künstlerin Candy Chang ins Leben gerufen. Mit Hilfe einer riesigen schwarzen Tafel, die sie mit ihrem Team an die Hauswand eines leerstehenden Hauses in New Orleans in ihrer Nachbarschaft installierte, wurden die Menschen in ihrer Umgebung gefragt, was ihnen wirklich wichtig ist.
Sie schrieben auf die Tafeln ihre persönlichen Wünsche und ihre Sehnsüchte und teilten sie so mit anderen Passanten. Mittlerweile ist aus diesem persönlichen Projekt ein weltweites Kunstprojekt geworden: Insgesamt sind bisher über 500 Tafelwände in mehr als 70 Ländern in 35 verschiedenen Sprachen gefüllt worden. Sie haben zum Nachdenken, zum Aufschreiben und zum Gespräch eingeladen. Träume, Utopien, Wünsche und Hoffnungen können so öffentlich und doch anonym aufgeschrieben werden.

 

Doe Hospizbewegung ambulant SBK war mit diesen Tafeln je eine Woche bei den Zinzendorf-Schulen in Königsfeld, im Gartencenter Späth und im Landratsamt Villingen-Schwenningen vertreten.

Organisiert wurde dieses Projekt von Annette Wirtz.

 

 

 

 

Hospizbewegung ambulant SBK auf dem Wochenmarkt in Bad Dürrheim mit einem Stand verteten.

Am vergangenen Freitag, den 13.10.2017 sorgte der Info-Stand der Hospizbewegung ambulant SBK für großes Interesse auf dem  Wochenmarkt in Bad Dürrheim.  Zahlreiche Marktbesucher/innen informierten sich über die vielseitige Arbeit der Hospizbewegung. Prof. Dr. Eike Buchmann und die Mitarbeiterin, Frau Sonja Gutzeit, rechts im Bild, im Gespräch.

9. Kunsthandwerkermarkt in Königsfeld 2017

Die Hospizbewegung ambulant SBK e.V. war, wie schon in den Jahren zuvor, am Samstag und Sonntag,  den 16.09. und 17.09. mit einem Info-Stand auf dem Kunshandwerkermarkt in Königsfeld vertreten. Neben Infos über unsere Arbeit in der Sterbebegleitung konnten Interessierte  allerlei Handwerkliches käuflich erwerben.  Damit unser Stand 2 Tage lang besetzt werden konnte, waren einige ehrenamtliche Hospizbegleiter notwendig. Für einen reibunslosen Ablauf sorgte wie immer unsere Annette Wirtz.

Sparkassenvereinswettbewerb 2017

Auch in diesem Jahr hat sich die Hospizbewegung ambulant SBK e. V. wieder  am Sparkassen-vereinswettbewerb beteiligt. Unser Projekt "Before I die..." brachte uns den 5. Platz in der Jury-Wertung ein. Am 24.07.2017 wurden die Preise in einer kleinen Feierstunde an die Vereine in der neuen Tonhalle in Villingen überreicht.

Fotos: Roland Sprich, Bertram Krämer

 

Präsentation unserer Arbeit mal ganz anders

Im Rahmen des 50 jährigen Jubiläums von Medien Center Hoerco, stellten wir mit weiteren 5 Vereinen aus der Region unseren Verein vor. Allerdings war die Aufgabe, dies mit einer besonderen Darbietung zu tun. Innerhalb von nur 2 Tagen Vorbereitung hat unsere Mitarbeiterin Jutta Bender einen kleinen Sketch inszeniert und sämtliche Requisiten dazu gleich mit besorgt. In dem Sketch ging es um Katzen, eine Mutter und um den Tod.  Nicht nur wir hatten sehr viel Spaß, auch dem Publikum hat es gefallen.

 

Vorstands-Beiratssitzung am 11.06.2017

Unsere Aufgaben werden immer vielfältiger und umfangreicher. Mit Bärbel Brucker,  Annette Wirtz (nicht im Bild),  Dr. Dorothee Staiger wurden 3 Beiratsmitglieder ernannt. Mit mehr Kräften lassen sich die Aufgaben besser verteilen. In der Sitzung wurden außerdem durch unseren Vorsitzenden Prof. Dr. Buchmann unsere neue 2. Vorsitzende  Andrea Preuss und unsere neue Mitarbeiterin Jutta Bender vorgestellt.

 

Mitgliederversammlung 2017

Viel Neues hatte der Vorstand in unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am 29.06.2017 zu berichten. Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter uns. 136 Begleitungen mit einem Einsatz von 2089 Stunden wurden von unseren Begleiterinnen und Begleitern absolviert. Neben den zahlreichen Veranstaltungen anlässlich unseres 20 jährigen Jubiläums waren  wir auch 2016 wieder bei diversen Anlässen mit einen Stand vertreten.  Unter anderem am Weihnachtsmarkt in Villingen und dem Kunsthandwerkermarkt in Königsfeld. Organisiert wurden die Standdienste wie immer von unserer Frau Annette Wirz. Die Anstrengungen, die alle neben der normalen Tätigkeit erbracht haben, wurden am Ende durch eine zufriedenstellende Kassenlage belohnt. Eine neue Mitarbeiterin wurde vorgestellt, unsere längjährige 2. Vorsitzende wurde verabschiedet und eine neue 2. Vorsitzende gewählt. Am Ende der Versammlung wurde noch in gemütlicher Runde etwas getrunken und gegessen.  An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren Bad Dürrheimer Mineralbrunnen und Kutmühle.


Symposium "Sterben" am 18.03.2017 in der Hoschschule für Polizei

Ausstellung "Erbschaftsangelegenheiten"

Bedenfizkonzert Landespolizeiorchester 04.03.2017

Ausstellung " Ich begleite Dich"

Festakt im Landratsamt

Jubiläumsvorträge